In der Volleyball-Regionalliga Nordwest der Frauen treffen am Samstag, 9. Dezember (19 Uhr, Schlosswallhalle), zum Auftakt der Rückrunde der gastgebende VC Osnabrück (5. Platz) und der VfL Lintorf (2.) aufeinander. Für den Aufsteiger ist es das letzte Heimspiel des Jahres. Und die VCO-Damen versprechen ihren Fans: Es wird nochmal so richtig heiß.

Im Umfeld der Regionalliga-Damen des Volleyballclubs Osnabrück hat sich in den vergangenen Wochen so einiges getan. Hallensprecher Christian Rode sorgt seit dieser Spielzeit zum Beispiel für eine prickelnde Stimmung in der Schlosswallhalle. Dementsprechend ausgelassen fiebern die Fans auf der Tribüne lautstark mit ihrem Team mit. So auch beim letzten 3:0-Sieg gegen VfL Oythe II, der die Mannschaft von Trainer Gunnar Kraus nach einer starken Hinrunde mit fünf Siegen und vier Niederlagen auf Tabellenplatz fünf abschließen ließ – punktgleich mit dem Vierten Oldenburger TB.
„Wir haben uns eine komfortable Ausgangslage für die Rückrunde erarbeitet“, sagt Trainer GunnarKraus, der seine Spielerinnen gegen Oythe mit einer Rotation überraschte. Gegen den Titelkandidaten aus Lintorf gibt es aber wohl keinerlei Experimente. Mit der zuletzt geschonten Jana Kruska kehrt vermutlich eine der Erfahrensten im ansonsten sehr jungen Team in die Start-Sechs zurück . „Wir müssen besonders auf Larissa Claaßen aufpassen“, hat Außenangreiferin Inga Kaschade eine der großen Stärken des VfL Lintorf ausgemacht. „Die wollen wir auf jeden Fall in den Griff kriegen, auch wenn das schwierig werden wird. Die kommt aus der 2. Liga“, sagt Trainer Gunnar Kraus und ergänzt. „Im Hinspiel waren viele von uns super nervös, das sollte sich gelegt haben. Deshalb können wir diesmal durchaus für eine Überraschung sorgen. Davon hat es ja schon einige gegeben.“
Der VfL Lintorf, der das Hinspiel am ersten Spieltag mit 3:1 gewann, geht in Osnabrück alles in allem als Favorit in die Partie. Die Mannschaft von Trainer Stefan Engelke verließ die Hallen nach acht von neun Spielen als Sieger. Der 3:0-Erfolg am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel gegen den SC Langenhagen sollte dem VfL zusätzlichen Rückenwind gegeben haben.