Geschichte & Wurzeln - Wie alles begann...

...möchten wir euch hier auf dieser Seite ein wenig erzählen. Im Jahr 2011 wurde der Volleyball Club Osnabrück ins Leben gerufen. Doch bis dahin war es ein langer und steiniger Weg...
Zwischen den Volleyballabteilungen des SSC Dodesheide und des Osnabrücker TB bestand schon seit ewigen Zeiten eine besondere Verbindung, die früher vor allem durch spannungsvolle Derbys, etc. gekennzeichnet gewesen ist. Schließlich waren es auch die beiden Vereine in Osnabrück, die um die Jahrtausendwende im Damenvolleyball die höchstspielenden Mannschaften (RL/LL) aufbieten konnten und auch im Herrenbereich ein- bzw. zwei Teams vorzuweisen hatten.

    

An dieser Stelle hörten dann aber auch die Gemeinsamkeiten auf. Während man in der Weststadt beim OTB auf Zuwachs durch die volleyballspieldenden Student/innen der Universität Osnabrück setzte, um die höher spielenden Mannschaften direkt mit passendem Personal zu füttern, legte man im Nordosten beim SSC auf den eigenen Nachwuchs, aus dem sich immer wieder gute Spieler/innen hervor taten. Darüber hinaus hatten die Volleyballer des Osnabrücker TBs die deutlich besseren finanziellen Möglichkeiten als die Dodesheider. Diese wiederum konnten sich in der Region Osnabrück auch dadurch einen Namen machen, indem sie sich zusätzlich im Volleyballsport engagierten und Veranstaltungen und Turniere wie den Mitternachtssport, den Vorgänger des Mitternachtsvolleyballs, und den Jump 'n' Smash Cup ins Leben riefen und jährlich ausrichteten, wodurch das Ansehen der SSCler in Stadt und Landkreis deutlich stieg.
Als April 2009 SSC-Abteilungsleiter Tim Strangmann neben seiner Tätigkeit in der Dodesheide auch bei den Volleyballern des Osnabrücker TBs als Spartenleiter anfing, weil ihn die sportliche Perspektive reizte und er dort größere Möglichkeiten sah, Volleyball in Osnabrück wieder in den Blickpunkt zu rücken, gab es die ersten Verknüpfungen zwischen den beiden Vereinen. Auch sein Vorgänger auf OTB-Seite, Gunnar Kraus, und der damalige OTB-Geschäftsführer Uwe Wallenhorst waren Befürworter einer engen Zusammenarbeit zwischen den Volleyballvereinen in unserer Stadt. So wurde Mitte des Jahres eine Kooperation vereinbart, die das Kennenlernen der Volleyballer/innen untereinander und das Zusammenwachsen der beiden Abteilungen zum Ziel hatte.
Diese lief zunächst sehr schleppend an, gab es auf beiden Seiten schließlich einige Skeptiker. Doch die Zusammenarbeit wurde von Monat zu Monat intensiver und aus vorsichtigem "Beschnuppern" wurde eine gute Zusammenarbeit: So gab es z.B. gemeinsame Trainerfortbildungen (s. Bild unten links), in denen über bestimmte Trainingselemente und Übungsformen gesprochen wurde und anstatt der packenden Derbys von einst, wurden eine ganze Reihe von Feundschafts- und Testspielen zwischen die verschiedenen Mannschaften durchgeführt. Dass man sich dabei immer besser kennen und schätzen lernte, kam dann fast von allein. Bei Dodesheider Veranstaltungen halfen jetzt auch mal OTB-Mitglieder mit und die SSCle
r unterstützten die 1.Damen des OTB regelmäßig bei ihren Auftritten in der Regionalliga - im Eingangsbereich beim Kartenverkauf, beim Verkauf der Leckereien und Kaltgetränke in der Cafeteria und natürlich lautstark auf der Tribüne beim Anfeuern (s. Bild unten rechts). Schließlich spielten dort mit Victoria Günther, Linda Dieckmann und Tabea Nordmann inzwischen schon drei Talente, die das Volleyballspielen beim SSC erlernten.

     

Parallel wurde vom "doppelten Abteilungsleiter" Tim Strangmann an einem tragfähigen Konzept für die weitere Zusammenarbeit gebastelt. Dabei wurde die Idee einer Fusion immer konkreter und schließlich auch offen in den Sitzungen mit allen Trainer/innen diskutiert. Vor dort aus schwappte die Nachricht auch schnell rüber zu den einzelnen Mannschaften, die vor, während und nach dem Training intensiv darüber diskutierten. Auch das Internet wurde dabei als Plattform genutzt. Per Beschluss wurde auf der Sitzung im November 2009 das Ziel ausgegeben worden in der Saison 2010/2011 unter einem gemeinsamen Namen auf Punktejagd gehen zu können. Dafür hätte allerdings bereits Anfang 2010 ein mehrheitsfähiger Vertragsentwurf existieren müssen, was auf Grund der Kürze der Zeit unmöglich war. Daher wurden die Pläne um eine Spielzeit nach hinten verschoben.
Im Mai 2011 war es dann soweit: Beide Vereinsvorstände billigten den erarbeiteten Vertrag über die Gründung einer Spielgemeinschaft, der einen Monat zuvor mit großer Mehrheit von den Volleyballer/innen beider Lager angenommen wurde. So wurde der Volleyball Club Osnabrück, auf dessen Namen man sich im Vorfeld geeinigt hatte, mit der Wirkung zum 1. Juni 2011 ins Leben gerufen. Wenige Tage später feierten die Neu-Mitglieder den Zusammenschluss mit einem großen Fest. Dort präsentierte der neue VCO-Vorstand in Person von René Rosenwald und Tim Strangmann das neue Club-Logo, welches zum einen die Verbundenheit der beiden Gründungsmitglieder Osnabrücker TB und SSC Dodesheide - dargestellt durch die beiden zueinanderfindenden Vereinsfarben blau und rot - und zum anderen die Bewegung und Dynamik dieser neuen Gemeinschaft symbolisieren soll, in der wir von nun an Volleyball. Gemeinsam. Erleben. wollen.




                   


Das VCO-Logo als Verbindung zwischen den beiden Stammvereinen: Erstellt von Benjamin Tammen nach einer Idee von Tim Strangmann, dem "allerersten ersten Vorsitzenden" des VC Osnabrücks. Mit einem Klick auf die jeweiligen Vereinslogos links und rechts könnt ihr die Internetauftritte des Osnabrücker TBs und des SSC Dodesheide besuchen.